Über mich-Irma Ekic
Mein Weg ist ein Weg zurück ins Herz.
Ein stilles Erinnern an das, was in mir immer da war.
Ich begleite Menschen aus gelebter Erfahrung heraus. Nicht, weil ich alles verstanden habe, sondern weil mich das Leben durch tiefe Wandlungsräume geführt hat. Krieg, Flucht, Verlust sowie körperliche und seelische Verletzungen haben meine Wahrnehmung geprägt und mir eine tiefe Achtung für das Innere des Menschen geschenkt.
Ich wurde 1984 in Bosnien geboren. Mein Leben war von Übergängen, Brüchen und Neuanfängen begleitet. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass Entwicklung selten geradlinig verläuft. Sie entfaltet sich in inneren Bewegungen – oft leise, oft jenseits von Worten.
Der Mond ist für mich ein Bild für diese inneren Zyklen. Für Wandlung, für Zeiten des Wachsens und des Rückzugs, für Prozesse, die nicht sichtbar sein müssen, um wirksam zu sein. Vieles reift im Verborgenen und braucht Zeit.
Wenn wir uns nach innen wenden, begegnen wir genau diesen Räumen. Phasen von Klarheit und Leichtigkeit wechseln sich ab mit Zeiten von Tiefe und Stillwerden. Die Innere Mondreise orientiert sich an diesem natürlichen Rhythmus und lädt dazu ein, dem eigenen Inneren achtsam zu begegnen und dem zu vertrauen, was sich zeigen möchte.
Ich fühle mich einer Spiritualität verbunden, die verkörpert gelebt wird – im Alltag, im Körper, im schöpferischen Ausdruck. In meiner freien Zeit male ich als stillen Dialog mit dem Inneren. Das Aufwachsen in einer Patchwork-Familie hat meine Wahrnehmung für Vielfalt, Übergänge und die feinen Räume zwischen Menschen früh geschärft.
Was mich heute in meiner Arbeit trägt, ist Präsenz.
Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn Halt fehlt. Und ich weiss, wie wohltuend es ist, wenn jemand da ist – ruhig, aufmerksam und ohne etwas verändern zu wollen. Empathie ist für mich nichts Erlerntes, sondern etwas Gewachsenes.
In Dankbarkeit durfte ich auf meinem Weg von der Begleitung von Sabina Borgia getragen werden. Heute begleite ich sie in der Reconnect-Hypnose-Ausbildung und wirke als Assistentin an ihrer Seite mit.
Heute begleite ich Menschen auf ihrem Weg nach innen.
Nicht als jemand, der heilt, sondern als jemand, der Raum hält.
Einen Raum, in dem sich das Innere aus dem eigenen Erleben heraus entfalten darf.
