Manchmal ist es wichtig, sich selbst etwas Gutes zu tun. Nicht, um etwas wegzumachen. Nicht, um zu funktionieren. Sondern, um sich zwischendurch zu stabilisieren. Selbstregulation bedeutet nicht, Gefühle zu überdecken oder Probleme zu lösen. Sie hilft dir, dich im Moment etwas zu entlasten, damit dein Nervensystem zur Ruhe kommen kann.
Diese kleinen Dinge ersetzen keine Begleitung. Aber sie können dich unterstützen –bis zu einem Termin, zwischen Gesprächen, oder einfach im Alltag, wenn es gerade viel ist.
Dein Körper weiss oft mehr, als dein Kopf.
Unser Körper reagiert auf einfache, natürliche Reize.
Bewegung, Wärme, Kontakt, Ruhe, Natur.
Dabei entstehen im Körper Stoffe, die Sicherheit fördern, Spannung lösen
und das innere Gleichgewicht unterstützen.
Du musst nichts davon perfekt machen. Schon kleine Impulse können helfen. Was du dir selbst geben kannst.
Für Antrieb und Klarheit
Dopamin – Motivation & Fokus
– kurze Bewegung
– frische Luft
– ein Ziel in kleine Schritte teilen
– das Handy bewusst zur Seite legen
Für Ruhe und Stimmung
Serotonin – innere Ausgeglichenheit
– Tageslicht
– ein langsamer Spaziergang
– bewusst langsam atmen
– schlafen oder ein kurzes Nickerchen
Verbindung & Sicherheit
Oxytocin – Bindung & Vertrauen
– ein ehrliches Gespräch
– jemandem aufmerksam zuhören
– Nähe zulassen, wenn es sich stimmig anfühlt
– Dankbarkeit ausdrücken
Entlastung & Spannungsabbau
Endorphine – Entspannung & Stressabbau
– Dehnen
– warm baden
– singen oder tanzen
– körperliche Aktivität, so viel wie gut tut
Du darfst auswählen, was jetzt für dich möglich ist. Oder auch nichts davon. Auch das ist Selbstfürsorge.
Ein wichtiger Hinweis.
Diese Impulse sind keine Lösung für alles.
Sie sollen nichts zudecken und nichts „wegmachen“.
Sie sind da, um dich zu unterstützen, nicht um dich zu überfordern.
In meiner Begleitung schauen wir gemeinsam, was dein System wirklich braucht – und was im Moment noch nicht dran ist.